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INDISCHE RHYTHMIK

KONNAKOL

Meine Begegnung mit der südindischen Musik und Rhythmik

 

Im Sommer 2015 ging ich zum ersten Mal nach Bangalore, Indien und studierte bei Mridangammaster T.A.S. Mani* "Konnakol" (traditionelle südindische Rhymthus-Sprache) und "Mridangam" (waagerechte, doppelseitige Trommel aus Südindien). Ich habe schnell erkannt, dass meine ursprünglich geplanten vier Wochen Unterricht niemals ausreichen würden um eine gewisse Ahnung der indischen Rhythmik zu erlangen. Und so verbrachte ich letztlich über drei Monate in Bangalore.

Dadurch hatte ich die Möglichkeit den Unterricht so zu genießen wie er traditionell für jeden Schüler aufgebaut ist. Aus jetziger Sicht ist dieser Lernprozess absolut unumgänglich um die scheinende Komplexität der südindischen Rhythmik wirklich zu verstehen und das "Geheimnis" (welches es nur bedingt gibt) zu erkennen.

Es ist nicht nur die Verwendung von sprachlichen Elementen auf höchstem virtuosen Niveau was mich so unglaublich fasziniert. Hinzu kommt vor allem die Struktur und der Aufbau des Systems, die Art des Lernens und die unbegrentzen Möglichkeit das erlernte Material musikalisch zu verwenden.

Aus dieser Faszination heraus habe ich begonnen die rhythmischen Bausteine, Strukturen, Ideen und Übungen auf das Drums Set zu übertragen. Mein Grundgedanke war hier ob und wie es möglich ist die Phrasierung (welche für mich persönlich die "Schönheit" von Konnakol ausmacht) umzusetzen, sodass es auch in hohem Tempo möglich ist flexibel und exakt spielen zu können und die ursprüngliche rhythmisch-musikalische Aussage nicht zu verlieren oder zu verändern! Hierfür habe ich hauptsächlich auf die Idee zurück gegriffen wie sie von Gary Chaffe in seinen Büchern "Sticking Patterns" bearbeitet wird: Genau definierte Sticking Patterns verbunden mit kontrolllierten Bewegungen! Das Ergebnis ist ein System welches die Fähigkeit liefert alles was man mit Konnakol sprechen kann sofort auf das Drum Set übertragen zu können. Das ist allerdings nichts zu Außergewöhnliches, da es für das Erlernen jedes Percussionisntrumentes in Indien der herkömmliche und einzige Weg ist: Erst sprechen - dann spielen! Ohne sprechen - kein spielen! Und trotzdem ist es eine Herangehensweise die musikalischer kaum sein könnte und für uns, die wir hauptsächlich aus Büchern lernen und das Umsetzen von visuellen Informationen in Klang gewohnt sind, eine völlig neue Welt von Musik machen eröffnet.

Die mitunter anspruchsvollste Herausforderung ist es nämlich sich vollends auf das System einzulassen und jeglichen Vergleichsversuch mit dem uns bekannten, seit Jahren trainierten "westlichen" Wissen zu verhindern - um im Nachhinein zu erkennen, dass es ebensoviele Unterschiede wie Gemeinsamkeiten gibt!

Ganz nebenbei lernt man allerdings Methoden und Übungen die für Technik, Polymetrik und Polyrhythmik, Timechanging, Timekeeping und Odd-Meters mit zu den Besten gehören. Obendrauf ist Konnakol ein außerordentliches Gehirntraining mit Spaßgarantie und Suchtfaktor und die allgemeine rhythmische Stärke entwickelt sich rasant.

 

T.A.S. Mani ist ohne Zweifel eine lebende Legende und Gründer des Karnataka College of Percussion und Lehrer von Musikern wie Trilok Gurtu, Ramesh Shotam, Maynard Ferguson, und hunderten Weiteren. In den USA und Europa ist er u.a. bekannt durch die Arbeit mit Charlie Mariano, der WDR BigBand, Steve Coleman, Paquito D'Rivera, u.v.m.

 

Videos / Tutorials

Konnakol & Konnakol for Drum Set - 1

Basics + Lesson 1 / 2 / 3

Workshops / Angebote

Konnakol & Konnakol for Drum Set - 2

Lesson 4 / 25 + Mohara in Adi Talaa

Konnakol I

1. Entstehung, Entwicklung, heutige Bedeutung und Anwedung

2. Das "System" Konnakol im Überblick

3. Grundlagen und einfache Übungen

3. musikalisch/rhythmische Andwendungen I (Muktayams) in 4/4 und 3/4

4. Polymetrik mit Konnakol

 

Konnakol II

1. Technikübungen in Konnakol

2. Polyrhythmische Anwendungen

3. musikalisch/rhythmische Andwendungen II (Muktayams) in 4/4, 3/4, 5/8, 7/8

"Solo" in 4/4tel und 3/4tel

 

Konnakol für Drums & Percussion

1. Handsätze und Stickings

2. Technikübungen am Instrument

3. Polymetrik & Polyrhythmik am Instrument

4. Solo in 4/4 am Instrument

 

Für Workshoptermine und Anfragen zu Einzelunterricht bitte bitte per E-Mail direkt an mich wenden.

Grundlegende musikalische und rhythmische Kenntnisse sind Voraussetzung. Die erstmalige Teilnahme ist nur mit Kurs I möglich. Die Kurse finden nur ab 4 Teilnehmern statt. Für den Kurs "Konnakol for Drums & Percussion" ist sowohl Kurs I als auch Kurs II Voraussetzung.

 

Neben den hier angebotenen Kursen biete ich Einzelunterricht an, indem dei einzelnen Kursinhalte abhängig der Voraussetzung kombiniert angeboten werden können.

BANDWORKSHOPS

BANDCOACHING

Eine Kooperation von:

pianistixx music entertainment - Musikschule Hingerl - Stadtjugendring Kempten

Pop'n'Rock - Spring

Die Förderung junger musikalischer Talente ist ein wichtiger Bestandteil für die Entwicklung und kulturelle Weiterbildung der Jugend. Durch das Zusammenspiel in Bands und Gruppen wird sowohl das musikalische Können wie auch das soziale Verhalten geschult und vertieft.

 

2011 habe ich gemeinsam mit meinem Partner von pianistixx music entertainment, Andreas Schütz den Workshop Pop'n'Rock - Spring ins Leben gerufen. Mit Pop’n’Rock - Spring leisten professionelle und erfahrene Musiker Hilfestellung in allen Bereichen rund ums Musik machen. Pop’n’Rock-Spring ist für jeden geeignet der ein Instrument spielt und gerne mit anderen gemeinsam in einer Band spielen, Ideen austauschen möchte oder Kontakte knüpfen will. Die Teilnehmer werden zu Bands zusammengestellt oder können als schon bestehende Band am Workshop teilnehmen. Gemeinsam wird an Punkten wie Bandzusammenspiel, Songarrangement oder Performance gearbeitet. Zusätzlich erhalten die Teilnehmer instrumentenspezifischen Unterricht.

Beim Abschlusskonzert präsentieren die Jungen Bands das erlernte vor einem ausgewählten Publikum.

 

Dozententeam 2018:

Magnus Dauner - Schlagzeug/Percussion (pianistixx)

Michael Schönmetzer - Gitarre/Bass/Musikmanagement (Rainer Von Vielen)

Andreas Schütz - Klavier/Komposition/Keyboard/Gesang (pianistixx, Losamol)

Stefan Lenz - Gesang, Gitarre, Komposition/Performance

Info

Datum

16.2.2018 - 18.2.2018

 

Zeiten

täglich 10.00 - 18.00 Uhr

 

Teilnahmegebühr:

110 €

Ort:

Musikschule Hingerl

Sandstraße 11, 87439 Kempten

 

Infos & Anmeldung:

Musikschule Hingerl

Tel.: 0831/22186,

Fax: 0831/23907,

Email: vhingerl@t-online.de

öffentlichesAbschlusskonzert:

Musikhaus Rimmerl

18.2.2018 19.30 Uhr

 

Veranstalter:

pianistixx music entertainment

Stadtjugendring Kempten

Musikschule Hingerl

INSTRUMENTALUNTERRICHT

SCHLAGZEUG

Schlagzeug lernen

Seit meinem 17ten Lebensjahr gebe ich mit großer Freude Schlagzeugunterricht. Über die Jahre habe ich mehr als 150 Schüler an verschiedenen Musikschulen und Instituten und mit den unterschiedlichsten Zielen unterrichtet - vom Anfänger in jedem Alter, über die Wiedereinsteiger und Hobbyschlagzeuger bis hin zu den Musikabiturienten und Studieneinsteiger!

 

Ich bin der Überzeugung, dass ein gelungener Instrumentalunterricht nur dann stattfinden kann wenn Lehrer und Schüler in gleicher Weise das Interesse an ihrer jeweiligen Aufgabe teilen. Der Lehrer am lehren, der Schüler am lernen! Mir macht es Spaß mich beim unterrichten selbst zu fordern und Wege und Ideen zu finden um jedem Schüler die nötige und optimale Unterstützung zu geben .

 

 

 

 

 

 

 

 

Außerdem haben meine Aufenthalte in Indien und das erfahren und erlernen des Unterrichtskonzeptes in Indien und der traditionellen indischen Rhythmik einen Einfluss auf meine Art zu unterrichten.

 

Musikschulen an denen ich u.a. als Lehrer gearbeitet habe:

Musikschule Hingerl Kempten

Musikhaus Link Kaufbeuren

Städtische Musikschule Kaufbeuren

Marien-Gymnasium Kaufbeuren

Marien-Realschule Kaufbeuren

Schlagzeugschule Max Kinker Marktoberdorf

Musik Oase Fürstenfeldbruck

Musikschule Ohrwurm München

Durch die Erfahrungen mit einer Vielzahl von Schülern gearbeitet zu haben und dabei gleichzeitig selbst Schüler bei mehreren Lehrern gewesen zu sein, ermöglichte mir die ständige Reflexion meiner Methoden. Ich habe daraus, teils durch Intuition und Selbstversuche, teils durch gezielte eigene Fortbildung ein Unterrichtskonzept entwickeln können welches ich für mich selbst beim üben, wie auch in leichter Abwandlung, für meinen Unterricht verwende. Dabei handelt es sich weniger um das verwendete Material als vielmehr um die Art des Übens, die Struktur und der Aufbau von Übungen und der Umgang mit sich selbst beim erlernen neuer Dinge. Davon profitieren alle Schüler, egal auf welchem Level sie sich befinden.

 

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Magnus Dauner